Die Älteren unter den Zuschauern werden sich an ihn erinnern. Jedenfalls schwärmte mein Vater für seine Witze. Danach fand er keinen von diesen Showmastern mehr so orginell wie diesen. Heute erscheint alles ziemlich verlangsamt, aber mir gefällt es trotzdem.
Es scheint sich hier doch zu Peterwochen auszuwachsen.
Vasiliki Papathanassiou singt hier von Peter, aber einem Peter der in absehbarer Zeit eine Menge Ärger bekommen wird, vermutlich. Manchmal kommen sie auch durch, die Schlawiner. Jedenfalls hat sie eine Karriere, einen Adligen, den Pfälzer Saumagen-Orden und zwei Jahre Vizebürgermeisterin von Piräus hinter sich. Mehr kann einem das Leben doch nicht bieten.
(Den Hosenanzug mit Bluse könnte man wieder tragen, die Augenbrauen gehen garnicht.)
Nessys Mama hört die Flöhe husten. Und so dachte ich, dass ich eine Sammlung der hübschen Peters anlege. Der Name ist ja aus der Mode gekommen. Schade eigentlich. Früher hießen die netten Jungs immer Peter.
sagt, dass es zur Zeit wohl ein gefährliches Unterfangen wäre für einen süddeutschen Fürsten, sein Haupt in den Schoße eines Untertanens zu legen. Oder anders: der direkte Blick auf den Hauptbahnhof Stuttgart Oder nochmals anders: ich glaube, der Schwabe neigt zum Aufstand
Zu Zeiten von Justinus Kerner sah man die Sache anders.
Preisend mit viel schönen Reden Ihrer Länder Wert und Zahl, Saßen viele deutsche Fürsten Einst zu Worms im Kaisersaal.
„Herrlich“, sprach der Fürst von Sachsen, „Ist mein Land und seine Macht; Silber hegen seine Berge Wohl in manchem tiefen Schacht.“
„Seht mein Land in üpp'ger Fülle,“ Sprach der Kurfürst von dem Rhein, „Goldne Saaten in den Tälern, Auf den Bergen edlen Wein!“
„Große Städte, reiche Klöster!“, Ludwig, Herr zu Bayern sprach. „Schaffen, daß mein Land dem euren wohl nicht steht an Schätzen nach.“
Eberhard, der mit dem Barte, Württembergs geliebter Herr, Sprach: „Mein Land hat kleine Städte, Trägt nicht Berge silberschwer;
Doch ein Kleinod hält's verborgen: Daß in Wäldern, noch so groß, Ich mein Haupt kann kühnlich legen Jedem Untertan in Schoß.“
Und es rief der Herr von Sachsen, Der von Bayern, der vom Rhein: „Graf im Bart! Ihr seid der Reichste! Euer Land trägt Edelstein!“
Seine kindliche Trotzigkeit mochte ich, seine jungenhafte Hübschigkeit auch. Ob man ihn schätzt, da dort wo er jetzt ist? Ich wünsche es ihm sehr.
Das Interview fand statt, bevor Michel Friedmann seinen hochmoralischen Anspruch an sich selbst etwas tiefer schrauben musste. So massiv erträgt man ihn kaum. "Du hast ne Wohnung in Paris, in Cannes, in Tel Aviv und hier" "Nächste Woche kaufe ich mir einen in New York." "Ich hab ein Wohnmobil."
Beim Aufräumen des Arbeitszimmers, das mangels Motivation immer erst am Ende der Ferien stattfindet, habe ich meinen Ferienplan gefunden.
Traditionell ist er in Kür und Pflicht eingeteilt. So steht zum Beispiel das Unkraut im Garten auf der Pflichtseite, das Marmeladekochen auf der Kürseite.
Voller Schreck habe ich festgestellt, dass ich in diesen langen Ferien, die ohne Urlaubsreise waren, keinen Punkt der Kür-und Spaßleiste ausgeführt habe. Nur Pflichtprogramm in Haus und Garten. Ich dumme Kuh.